line
ipv6 ready
Wenn du registriert bist, logge dich bitte ein:


 Daten Speichern?
 


Weitere Inhalte auf PSPSource:




yourPSVita.com




Need for Speed: The Run

am Donnerstag 17. November 2011
von Shoesy Autor Liste Email an Inhaltseintrag Drucke das Inhaltseintrag pdf-Datei erstellen Inhaltseintrag
in PS3 Testberichte / PSN Downloads
Kommentare: 1
Autor bezogener Score: 58/100
Hits: 1529
 10.0 - 1 Abstimmung -



Need for Speed: The Run ist der neuste Sprößling von EA und nach Hot Pursuit Ende 2010 das nächste Racinggame unter NfS-Label. Die Trailer haben viel versprochen: Wilde Rennen durch das ganze Land, 3000 Meilen Hetzjagd um Reichtum und das nackte Überleben. Einmal Auf dem Highway ist die Hölle los selbst erleben, einmal bei einem Cannonball Run mitwirken...das geht nun mit THE RUN. Doch kann EA seine Versprechen einhalten?

Zunächst fällt das tierische Tearing auf. In den Zwischensequenzen wird das Bild sekundenweise regelrecht zerschnitten, und das in einer Tour. Man mag es kaum glauben und die Stimmung sinkt schon vor dem ersten Rennen in den Keller. Dort befindet sich ebenso die Story. Mehr Infos als auf der Packungsrückseite bekommt man nicht geliefert, denn die Cutscenes sind eher Lückenfüller als wirklich spielentscheidend oder gar informativ.




Aber gut, nach dem einsteigen in die erste Kiste geht es auch schon wild los, will man den Anschluss nicht verpassen. Über Straßen, Gassen und geht es zum Start. Danach aus der Stadt richtung Las Vegas vorbei an den Rocky Mountains, Nationalparks und schließlich einem verschneiten Bergpass, bei dem eine riesige Lawine die Strecke in Mitleidenschaft zieht.

Zwischen den Etappen gibt es insgesamt 3 Spielsequenzen in denen man wild die Facebuttons drücken muss, damit man sich aus dem Polizeigriff befreien, Rennen oder Hunde abwehren kann. Auch muss man einmal aus einem verunglückten Auto entkommen, welches kopfüber auf Gleisen liegt. Auch hier wieder Tearing en Masse und großen Anspruch darf man ebenso nicht erwarten, wie Erklärungen zur Story.

Weiter geht es dann über Wüsten, Berge, der Prärie und weiteren Kursen richtung Chicago. Dort ist auch die Polizei wieder anwesend, nachdem es doch wieder recht still wurde. Ist man der Stadt entflohen, kämpft man sich über weitere Kurse nach New York vor, wo es dann nach einem Abstecher im Untergrund beim Hafen zum Showdown kommt.




Es gibt hin und wieder Überraschungen, aber die meiste Zeit muss man einfach nur eine bestimmte Anzahl an Konkurrenten überholen, ehe das Ziel erreicht ist. Manchmal ist man auf der Jagd nach Checkpoints oder muss sich beim Kampf behaupten. Eine Spielart bei der ihr im Zeitlimit eure Gegner überholen und die Stellung halten müsst. Später auch häufiger mit Polizei im Nacken, die man aber grundsätzlich rammen und somit zerstören kann.

Was die eigene Verwundbarkeit angeht, da liegt der Hase im Pfeffer begraben. Viele Routen sind nicht eindeutig abgesperrt oder ersichtlich, da kann es gut mal passieren, dass man die Band touchiert oder kurz über einen Busch lupft, und ehe man sich fängt, blinkt das Rewind-Symbol fröhlich vor sich hin. Ihr könnt nämlich jedes Rennen 5 Mal zum letzten Checkpoint neustarten. Das dauert dann rund 4-9 Sekunden Ladezeit und es kann schon frustrieren, wenn man gerade in der letzten Kurve sachte an einem Baum vorbeischrammt und die Kiste einen 100 Meter Stunt hinlegt.

Erfahrungspunkte bringen euch neue Level und jene wiederum banale Verbesserungen wie man sie bereits alle aus vorherigen NfS-Spielen kennt: Nitro, aufladen durch fahren im Gegenverkehr, gefährliches Fahren, rammen von Polizei usw...nichts neues also. Auch die Auswahl der Fahrzeuge ist unspektakulär: Entweder hat man die Wahl aus drei Modellen oder man hält an eine der wenigen Tankstellen, womit das Renngeschehen daraufhin pausiert. Auch hier ist die Auswahl nicht der Rede wert. Im Grunde kann man fast das gesamte Spiel im selben Schlitten verbringen. Und es gibt auch wenig Gründe das Fahrgestell zu wechseln, da sich die Daten nahezu gleichen.



Die Grafik ist trotz oder gerade wegen der Frostbite 2 Engine kein Augenschmaus. Da hatte man uns anderes versprochen. Alleine das Intro sieht um Welten schlechter aus, als es bei Launchtiteln aus dem Jahr 2007 der Fall war. Die Strecken sind matschig, die Gesichtszüge wirken unfreiwillig komisch, die Schatten liegen wie große, dunkle Rechtecke auf den Objekten. Lichteffekte auf den Autos und jene selbst sehen nicht sehr edel aus. Auf den Strecken ploppen Objekte ins Bild, ob Fahrbahnmarkierungen oder ganze Polizeihorden, die vom Himmel fallen, da hat man zu Zeiten von Gran Turismo 5 und Hot Pursuit schon viel besseres gesehen.

Auch mag man angesichts der Story, die eine Jagd durch die USA verspricht, denken, dass einem rund 40 unterschiedliche Landschaften geboten werden könnten, aber weit gefehlt. Mit einigen Tricks wie schnelle Verfolgungsjagden, neuen Farbpaletten, Tag/Nachwechsel und rückwärtsbefahrenen Strecken kommt man so nur auf 20 Kurse, schätze ich jetzt mal. Teilweise muss man sogar die gleiche Rounte bis zu 3 mal abfahren!



Die Soundeffekte und Lieder kommen mal wieder aus der Konserve und abgesehen davon sind sie noch das Highliht des Spiels. Leider kann man entweder den Fokus auf Renn- oder Filmatmosphäre legen, wem der Motorensound zu laut ist, kann dies nicht selbst nach unten regeln.

Fazit:
Die Action stimmt, die Strecken sind großteils in Ordnung und der Soundtrack macht Stimmung. Der Rest ist ein Bild des Trauerns. EA hat so vieles Falsch gemacht, dass einem das Herz blutet. Schon nach 6-7 Stunden ist das Spiel vorbei und die Motivation ebenso. Ich hatte meinen Spaß und kann auf Online/Challenge Modi gerne verzichten. Denn hier wurde verarscht, getrickst und gespart wo es nur ging. Von der Story habe ich weder etwas mitbekommen, als ich mir auch nur einen Namen von Personen merken konnte. Alles lieblos insziniert und eine Schande für das tolle Konzept. Da kann auch die Limited Edition mit einigen zusätzlichen Wagen nichts ändern: 55 Euro sind viel zu viel für diesen Titel. Mein Rat: Begnügt euch mit der Demo, diese bietet euch zwei Highlights des Spiels, und spart euch das Geld.


Hersteller:EA
Vertreiber:EA
Genre:Racing
Regionalcode:codefree
Onlinefunktionen:[-] Game Sharing
[-] Ad Hoc
[-] Infrastruktur
Sprache:Deutsch
Verfügbarkeit:15.11.2011
Muster:Eigenkauf


⇒ Action, Adrenalin und Spannung
⇒ Einfache Handhabung
⇒ Tolles Konzept...
⇒ Schlechteste Grafik seit langem
⇒ Unfaire Stellen / Unfreiwilliges Rücksetzen
⇒ ...Story aber nicht der Rede wert
Grafik: 4Gameplay: 7Wertung:
Musik: 7Multiplayer: x 58


MOVE-Support Nein



Kommentare

Need for Speed: The Run | Ichigo STYLEZ | 18. Nov - 14:45
Kommentare: 309

Darauf antworten
ich finds auch [zensiert]



E-Mail News an einen Freund hier registrieren