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Batman: Arkham City

am Mittwoch 26. Oktober 2011
von Shoesy Autor Liste Email an Inhaltseintrag Drucke das Inhaltseintrag pdf-Datei erstellen Inhaltseintrag
in PS3 Testberichte / PSN Downloads
Kommentare: 0
Autor bezogener Score: 94/100
Hits: 1198
 10.0 - 1 Abstimmung -



Batman: Arkham Asylum war einer der Hits der letzten Jahre, hat Preise abgeräumt und konnte Spieler auf aller Welt begeistern. Rocksteady Games hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Spiel mit einem Nachfolger zu toppen. Wir haben die Flügel geschwungen und uns auf die Jagd gemacht.

Der Batman hat viele Feinde, nicht nur als Bruce Wayne muss er sich behaupten, auch in seinem Batsuit muss er sich vielen Individuen der DC-Comicwelt stellen. Der Millionenschwere Detektiv hat eine große Aufgabe vor sich, denn die Irrenanstalt Arkam Asylum ist längst nicht mehr groß genug für alle Schurken. Die neue Auslagerungsstätte Arkham City ist um ein vielfaches größer und bietet nicht nur auf den ersten Blick eine unüberschaubare Anzahl an Möglichkeiten.

Schon kurz nach der Ankunft gibt es ein böses erwachen, ohne Ausrüstung und gefesselt findet man sich unter wutentbrannten Gefangenen wieder. Nach einem Intermezzo mit dem Pinguin kann man flüchten, bekommt seine Lieferung und kann durch die Luft segeln. Ab da an beginnt die Story erst richtig und auf der großen Karte werden stets neue Verbrechen, Opfer, Spuren, Hinweise und Events verzeichnet. So viele, dass man oftmals gar nicht mehr durchblickt, welche dieser Handlungsbögen direkt mit der Hauptgeschichte zu tun haben.

Darunter natürlich auch viele Rätsel des Riddlers, der nicht nur hunderte Trophäen versteckt und Rätsel verteilt hat, auch Personen müssen ausfindig gemacht und gerettet werden. Es wirken Trophäen, Galerien und Biografien für Erfolge im Kampf gegen die Brut. Oftmals sind die vielen Orte mit ihren blinkenden Neonröhrenfragezeichen nicht leicht zu überschauen oder gar zu lösen ohne merkliche Schritte in der Story geleistet zu haben. Rätsel die man nicht gleich lösen kann, darf man sich per Scanner auf der Karte markieren, tut man dies nicht, kann es haaresträubend werden, jene vielen Orte wieder ausfindig zu machen.



Schon zu Beginn verfügt unser Held über eine breite Palette an Moves und Gadgets. Vom Schallsensor, Entschlüsselungsystem, Batterangs, Rauchbomben und Greifhaken über Störsender findet man aber auch zusätzliche weitere Gimmicks. Diese sind für die Story nötig, andere wiederum lediglich für Rätsel neben der Story.

Ganz wichtig ist der Detektivmodus mit dem man die Umgebung scannen kann. Es werden dann wichtige Objekte wie Plattform, Vorsprünge, vergitterte Zugänge, Haken, sprengbare Wände, Elektrokästen, Türen und Rätsel sichtbar, die man leicht übersehen kann. Aber auch Personen jeder Art kann man aufspüren. Und natürlich Waffen, Bomben, Fallen und sonstigen Bedrohungen, welche es zu umgehen gilt.

Die Kämpfe laufen alle ohne Waffengewalt ab, Batman haut mit seinen Fäusten zu, Catwomen darf ihre Peitsche zur Hilfe nehmen, aber generell kommt man mit wenigen Buttons aus, denn die gezielten Combos sind hier von Bedeutung. Stufenanstiege sollte man in bessere Suits und Moves nutzen, möchte man die Kämpfe auf Dauer leicht und lebendig abschließen. Denn auch die Straßentrupps behelfen sich aus und werden immer stärker, gar schon fast lästig möchte man meinen, wenn man z.B. einen Bereich dringend räumen muss, ehe man eine Tür etc. öffnen darf. Oftmals ist auch einfach das sehr langsame vorgehen nötig um einen Mann nach dem anderen, aus dem Hintergrund heraus, auszuschalten, denn gegen die Gegner sind nicht gerade zimperlich. So muss man sich auch mit Sprengladungen, Frostschocks und Batterangs behelfen um die Schergen kurzzeitig zu betäuben, oder sich von hinten anschleichen, damit man keine akkustischen Spuren hinterlässt.

Die Bosskämpfe halten sich in Grenzen, fordern aber heraus. Denn die Taktik muss stimmen und man kann nicht einfach auf den Feind zustürmen, hier sind meist mehre Anläufe nötig. Teils aus dem Hintergrund, teils durch Umgebungsobjekte und Einsatz von Gadgets, schmilzt der Lebensbalken von Dr. Freeeze und Co. merklich dahin. Das dauert meist etwas länger, macht die Kämpfe aber auch spannender.



Die Karte ist groß und obwohl mittig ein großer Sperrbezirk eingetragen ist, wird man im späteren Spielverlauf auch jenen halbwegs unsicher machen, soviel dazu. Der Rest ist frei zugänglich, es sei denn es wären bestimmte Voraussetzungen und Gadgets dafür nötig. Manchmal erhält man Hinweise, größtenteils ist man aber auf sich alleine gestellt und muss sich seine Erfolge erarbeiten, was einen Teil des Spielspaßes ausmacht.

Die Geschichte, um dem mal ein wenig vorzugreifen, dreht sich rund um die ewige Feindschaft zwischen Joker und Batman und um eine mysteriöse Krankheit, sowie um das immer wieder genannte Protokoll 10, welches innerhalb von 10 Stunden ab Spielbeginn in Kraft gesetzt wird. Druchsagen, Gespräche und eine unglaublich drückende Stimmung durch die passende Akkustik sorgen für eine sehr stimmige Atmosphäre innerhalb der Stadt.

Die Effekte und Lichtspiele, Neonröhren, Strahler und Schattenspiele sorgen zudem für eine verruchte Stimmung, und wenn dann noch der Umhang im Scheinwerferlicht der Helikopter flattert wird man in das Spiel hineingezogen wie man es sonst nur selten erlebt. Noch eine ganze Schippe genialer wird die optische Präsentation wenn man den 3D-Modus aktiviert. Dann nämlich ist man sprichwörtlich mittendrin statt nur dabei, so gut ist dieser Anzeigenmodus implementiert. Die Orte kommen einem durch die feine Ausarbeitung so real vor, diese Tiefe ist kaum zu beschreiben.

Neben vielerlei Belohnungen und weiteren Quest und Aufgaben, zusätzlichen Downloadinhalten und den insgesamt 440 Rätseln des Riddlers hat man viele, viele Stunden abseits der Hauptlinie zu tun. Lässt man zunächst alles außer Acht, hat das Abenteuer nach ungefähr 15 Stunden ein Ende gefunden, was für ein Spiel dieser Art durchaus akzeptabel ist. Man fühlt sich nicht endlos gefordert wie in GTA 4, bei dem sich die Missionen nur marginal unterscheiden, bei Batman kommt man stets voran, sieht einen Fortschritt und hat stets neue Herausforderungen zu lösen, sieht immer wieder neue Orte und kann angesichts der gestalterischen Pracht nur Staunen.



Zwar sind auch mitunter Spielszenen mit Catwomen enthalten, diese fallen aber nur sehr kurz aus und die versprochenen 10% sind in meinen Augen nicht eingehalten worden. Das ist nicht unbedingt schlecht, da es eine fortlaufende Story neben dem eigentlichen Spiel gibt, aber eine bessere Einflächtung in die Geschichte hätte dem Spiel sicher gut getan.

Fazit:
War der erste Teil noch eine Art Hasenkasten mit Labyrinthen die man mit den passenden Gadgets nach und nach erkundet hatte, so bietet Batman: Arkham City so vieles mehr, was aber auch die Übersichtlichkeit leiden lässt. Die vielen Riddlertrophäen zu finden kann sehr anstrengend sein, wenn man vergisst sie zu Spielbeginn zu markieren. Ich suche noch immer nach einem Durchgang in den dunklen Gassen, dafür ist die Quest mit den Luftballons umso spaßiger über den Dächern der Stadt. Das Spiel ist nicht immer fair, man stirbt oftmals zu leicht, aber die Motivation ist durch die stimmungsvolle Inszenierung immer gegeben. Definitiv eines der besten Spiele, neben der Uncharted-Serie auf der PS3.

Hersteller:Rocksteady
Vertreiber:WB Games
Genre:Action/Adventure
Regionalcode:codefree
Onlinefunktionen:[-] Game Sharing
[-] Ad Hoc
[-] Infrastruktur
Sprache:Deutsch
Verfügbarkeit:21.10.2011
Muster:Eigenkauf


⇒ Top Atmosphäre
⇒ Viele Rätsel und Inhalte
⇒ Man kann sich kaum vom Spiel lösen
⇒ Nicht alle Lösungswege sofort ersichtlich
⇒ Catwomen-Story nicht sehr ausladend
⇒ Teilweise unfair
Grafik: 10Gameplay: 9Wertung:
Musik: 10Multiplayer: - 94


MOVE-Support Nein
Installation nötig? Ja, zwingend




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