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Tom Clancy´s Ghost Recon: Predator

am Sonntag 03. Oktober 2010
von Shoesy Autor Liste Email an Inhaltseintrag Drucke das Inhaltseintrag pdf-Datei erstellen Inhaltseintrag
in Spiele Reviews
Autor bezogener Score: 45/100
Hits: 2668
 2.0 - 3 Abstimmungen -



Tom Clancy hat wohl nicht damit gerechnet, dass man unter seinem Namen so viele Spiele produziert. Inzwischen hat sich bei Konsolenfassungen ein gewisser Status etabliert und bei Ubisoft glänzen die $-Zeichen in den Augen, wenn ein weiteres Game der Franchise veröffentlicht wird. Nun kam überraschenderweise ein weiterer PSP-Ableger heraus, von dem man erst kürzlich auf der GamesCom das erste Mal etwas sah. Hat der Trailer etwa zu viel versprochen? Wir klären euch auf, festhalten!

Zunächst fällt natürlich auf, dass das Intro nur eine Mischung aus Flashanimationen, Filmclips und Standbildern ist. Dann natürlich nur in englischer Sprache, deutsche Texte verhunzen den unteren Teil des Screens.



Dann beginnt die allmählich nervig gewordene Profilerstellung. Das Menü ist dabei nicht das schnellste und schon beim Briefing kann man sich über die kommende Übungskampage und deren Grafik ein Bild machen. Nach der Auswahl des Trupps und seiner Bewaffnung fängt das Spiel dann an.

Wie erwartet waren hier wahrlich keine Meister am Werk. Grobe Texturen, verwaschene Objekte und eine grafische Gestaltung wie sie vielleicht vor 15 Jahren Standard war. Auf der PSP hat man schon vielfach besseres gesehen, vor Jahren.

Die Steuerung ist mal wieder für einen Shooter total überladen und bis man sich an die vielen Manöver gewöhnt hat, dürften die Stunden ins Land ziehen. Denn einprägsam ist was anderes. Man ist total an allen anderen Schemata abgewichen und musste man wieder ein eigenes Konzept nutzen, sehr zum Ärger der Nutzer.



Man bewegt sich per Analognub und kann per L-Taste ein wenig strafen, allerdings recht langsam. Möchte man seine Waffe abfeuern, muss man X-Taste drücken und somit den Zielmodus aktivieren. Erst dann kann man in etwas rangezoomter Sicht, das Fadenkreuz ordentlich bewegen und per R-Taste seine Waffe abfeuern.

Da man mehrere Einheiten gleichzeitig in den Kampf bringt, kann es mitunter passieren, dass sich die Kollegen fröhlich niederballern lassen, schaut man kurz mal nicht hin. Dann besteht nur für kurze Zeit die Möglichkeit zur Heilung.

Die Objekte am Rand, etwa Fässer und Körbe könnten keine geringere Auflösung haben, die Autos bestehen aus zwei größeren viereckigen Blöcken, die Häuser sind ebenso spartanisch ausgestattet. Keine Klos, Gegenstände, Tische oder Betten. Nichts, was darauf schließen ließe, dass hier und da mal Menschen verkehrt hätten. Auf Bahnstationen liegen sechseckige Baumstämme herum, hinter einem großen Tempel sticht ein ausgeschnittener Berg hervor, der von den riesigen Wolken fast verschluckt wird. Viereckige Sandsackbarrikaden und Billige Explosionen verderben einem immer wieder die Spielfreude.



Wer jetzt schon dachte, dass war es grafisch, der hat weit gefehlt. Denn das Spiel versucht per Filter verschiedene Effekte zu erhaschen. So ist unschärfe mit Weißem Schleier dazu gedacht, dass die Szenerie realistischer sein soll. Wird die eigene Spielfigur getroffen, verwischt der komplette Screen und man hat wirklich Mühe sich zurechtzufinden, man kommt sich vor wie ein Blindfisch. Verlässt man sein Revier flackern die Anzeigen und der Screen wird verieselt. Hinzu kommt, dass selbst die Animationen der Spielfiguren ein regelrechter Witz sind dies nicht mal in Zwischensequenzen verschleiert wird. Jeder Anfänger könnte hier bessere Grafik und Abläufe ausarbeiten.

Einzig der Sound, einige Sprachsamples und paar Lieder können eine etwas tiefere Atmosphäre bieten.

Fazit:
Da nützen auch die vielen freispielbaren Erfolge nichts, was Virtuos hier abliefert ist schon unterste Kanone. Die Figuren und Objekte sind lächerlich designed, die Steuerung eine Katastrophe und die Filter nerven einfach pausenlos. Wer sich und seiner PSP etwas gutes tun will, sollte auf dieses Spiel verzichten.

Hersteller:Virtuos
Vertreiber:Ubisoft
Genre:Sport
Regionalcode:codefree
Onlinefunktionen:[-] Game Sharing
[3] Ad Hoc
[-] Infrastruktur
Sprache:Deutsch
Verfügbarkeit:01.10.2010
Muster:Ubisoft


⇒ Viele Erfolge zum freispielen
⇒ Penetrante Grafikfilter
⇒ Schlechteste Steuerung in einem PSP-Spiel
⇒ Ganz miese Grafik (Objekte, Level, Personen)
Grafik: 3Gameplay: 4Wertung:
Musik: 7Multiplayer: 6 45

Vielen Dank an UBISOFT für die Bereitstellung des Rezessionexemplars.


Kommentare

Tom Clancy´s Ghost Recon: Predator | Shanks | 04. Okt - 08:20
Kommentare: 44

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xD die grafik is ja totaler müll

Tom Clancy´s Ghost Recon: Predator | megasiech | 04. Okt - 14:22
Gast

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haha ja ich spiele es gerade..vor allem die Bergrücken sind entsetzlich^^..jedoch sehen gewisse Häuser naja nicht so schlecht aus und dass nötigste wurde getan..zum glück hab ich nicht aufgehört bis ich klapiert habe wie man es wirklich spielt`! zuerst schickt man immer das ferngesteuerte Auto/Drohne los..dann überlegt man sich wo man seine Kumpanen hinstellt..nicht zu nahe damit sie eben nicht überannt werden(keine schlechte KI)..Wichtig ist die Soldaten in deckung zu bringen damit sie dort bleiben...dann denn Sniper übernehmen ,nachdem ersten schuss sofort den Angriffsmodus(nicht kreistaste) aktivieren und dann mit dreieck hin und her schalten..dann macht das low budget teil richtig spass! aber mehr wertung kriegts auch nicht weil einige nur noch müll produzieren um abzusahnen..

Tom Clancy´s Ghost Recon: Predator | megasiech | 04. Okt - 15:28
Gast

Darauf antworten
lieber Admin ich muss da noch ein Nachtrag reichen:


Im Dschungel gibts keine Klos! Die machen ins Gebuesch.Die Raeder sind aus Holz und stammen von den Baumstaemmen (Embargo).Sie wuenschen sich gerne echte Autos deswegen auch das wischiwaschi Poster vom feueroten Sportmobil in jedem Haus im Dschungel.Es gibt keine Betten weil die nie schlafen.(Hab 24 stunden mit dem Sniper einen Wachmann beobachtet...und der steht immer noch dort!) Die Sprueche sind der Wahnsinn vor allem nachdem man durch falsche Infos die Gruppen gegeneinander auspielt... in feinster CIA Taktik "Ich habe in Kaffee der anderen reingemacht...du spinnst! ich mach dass schon neh Woche so" (man beachte dass natuerlich die alle reden wie ein Beachboy bei den Touristen " ...da kommen wir zur politischen Botschaft denn der Konflikt in Sri Lanka ist echt..nur dass man da eher auf der falschen Seite kaempft...

Ansonsten Hammergame und nicht vergessen durch die Grashalme zu schleichen (leider wachsen die etwas spaerlich im Dschungel und waehrend des durchschleichens kriegt man Lust auf Spiralen- Teigwaren..jeder der dies wagt weiss was ich damit meine...

noch ein Tipp: Wenn ihr mit dem ferngesteuerten Auto die Wachen lange genug an die Schuhe faehrt ballern alle darauf los und der haelt mehr aus als der Terminator..Jedenfalls sind die Wachen dermassen abgelenkt ,dass ihr mit den Soldaten reinspazieren könnt...uebrigens ist dass Game nicht dauernd verwischt..nur wer neh Flasche im spielen ist und sich dauernd treffen lässt :)

im Ernst so schlecht ist es nicht

Re: Tom Clancy´s Ghost Recon: Predator | Michelangelo | 04. Okt - 21:23
Kommentare: 200

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allein die grafik ist ein grundes nicht zu kaufen

Re: Tom Clancy´s Ghost Recon: Predator | Anonymous | 06. Okt - 15:28
Gast

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Die grafik ist nich immer das wichtigste. Sofern der Spielfun da ist und es einem richtig spass macht ist das nicht so schlimm. Wem ein Spiel nur mit bester Grafik spass macht braucht sich das Spiel halt nicht zu kaufen.



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