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Portable Spiele im Wandel der Zeit

am Freitag 04. Dezember 2009
von Shoesy Autor Liste Email an Inhaltseintrag Drucke das Inhaltseintrag pdf-Datei erstellen Inhaltseintrag
in Artikel
Kommentare: 30
Hits: 6376
 10.0 - 4 Abstimmungen -


Für 140-160 DM gab es den Klassiker inkl. Batterien, Kopfhörer, Linkkabel, Anleitungen, Tetris und Begleitzettel (2 Bilder weiter unten)


Ich laufe nun zum dritten mal auf dieser dünnen Plattform, setze zum Sprung an, etwa 3 Pixel später als zuvor, doch wieder einmal lande ich nicht auf der oberen Plattform, stürze in die Tiefe und das Game Over prangt verheißungsvoll auf dem kleinen Bildschirm. Wieder 3 Stunden umsonst, denke ich mir und schalte den Game Boy, dessen LED nur noch in hellrot erstrahlt, aus.

Früher war alles besser? Das mag wohl sein, auch einige Games waren damals keineswegs schlechter als heute. Doch die Technik geht mit der Zeit und Spiele eben auch. Doch die jüngeren unter den heutigen Zockern wissen nicht wie hart damals zocken war. Das war kein Vergnügen, nein, teilweise schwere Arbeit für die ungeübten Finger.


Nintendo GAME BOY - Dot Matrix with Stero Sound


Ich schreibe euch in den folgenden Zeilen einmal was so vor rund 18-15 Jahren so abging. Die Erfahrungen und Momente und wie man die ersten portablen Spiele erlebte. Ganz ohne Glamour und Hightech.

Zum einen war die Grafik ja nur 2D und Details eines Fieldrunners oder Crystal Defenders gab es damals nicht. Man war froh wenn Mega Man acht unterschiedliche Blaster hatte und sich die Level durch Architektur von einigen Sprites unterscheideten. Frei herumlaufen? Denkste! Wer einen Level spielte, der folgte diesem gradlinig bis zum Ende oder starb.


Ein schnöder Zettel zum auseinanderfalten mit den neuesten Games und Spieleberatern der damaligen Zeit


Feinde gab es schon damals reichlich und so limitiert die Technik auch war, gefährlich wurden sie einem immer. Denn an jeder Ecke haben sie gelauert und nach der Energie getrachtet. So ganz fortschrittlich war man jedoch nicht und so erschienen alle Feinde von neuem, verließ man den Bildschirm, wenn auch nur kurz. Also musste man erneut seinen Weg durch feindliche Schergen bahnen.

Wo wir hier auch bei der Spielzeit wären. Kaufte man sich früher ein Game für rund 35-40 Euro (rund 70-80 DM), dann hatte man gewaltig daran zu knabbern. Nicht weil alle Spiele grundauf schwer waren, aber es gab keine Speicherfunktion oder gar Memory Cards. Im günstigsten Fall durfte man sich ellenlange Passwörter notieren bei denen ein Buchstabe falsch geschrieben, gleich die Katastrophe auslöste. Zumal die meisten Notizen eh im Laufe der Zeit Bekanntschaft mit dem Mülleimer oder dem Staubsauger machten. Da half auch kein Betteln, Mutter solle besser aufpassen beim saugen.

Generell waren die Spiele eher deshalb so langlebig, weil man einfach keinen Fehler machen durfte. 3 Leben hatte man und das musste verdammt noch mal reichen. Nur bei den wenigsten Games durfte man sich an Continues erfreuen, die das Lebenskonto um weitere 3 Versuche aufstockte. Doch das eigentlich Schwierige an früheren Games war die Tatsache, dass man die oft Kilometer langen Abschnitte immer wieder von vorne spielen musste, selbst wenn man vor der Tür des Endbosses starb. Checkpoints wurden erst recht spät erfunden. Dann durfte man zumindest ab der Levelmitte neu starten.



Fast so groß wie das Gerät selbst: Der Light Max in zusammengeklapptem Zustand


Das Design der Spielstufen war ohnehin sehr brutal zum Spieler. Hier drei Gegner, dort eine Stacheldecke, hier eine bodenlose Grube und lebensnotwendige Energiekapseln gab es nur alle 30 Bildschirme. Nichts da, von wegen schnell mal das Inventar öffnen und den Heiltrank zu sich nehmen, es gab kein Inventar. Wer Glück hatte, bekam für 100 Items ein weiteres Leben. Selbiges gab es auch in kleinen Bonusrunden zu gewinnen, die meisten waren jedoch so simple, dass sie eigentlich keine Spiele mehr an sich waren, sondern Reaktionstests.

Was man natürlich auch nicht vergessen darf: Die meisten Spiel liefen auf Zeit. Und damit meine ich nicht, dass Bestzeiten festgehalten wurden, sondern dass man bis der Timer auf 0 stand am Ziel sein musste. Zwar gab es bei einigen Games auch Items, welche die Zeit verlängert haben, allzu lange konnte man aber nicht in den Leveln verweilen. Zwar bot z.B. Wario Land eine gute Frist, auf der Suche nach den versteckten Schätzen jedoch geriet man auch hier in Bedrängnis. Schließlich musste man den Level neu starten, war die Zeit erst einmal abgelaufen. Da halfen einem auch keine Checkpoints weiter.


Große Packung, kleine Module. Hier der Klassiker Zelda.


Ist die Konsole aus, fange bitte neu an. Bis man also die säglich unknackbaren Dungeons gemeistert hatte, teils in Stundenlangen Sitzungen, durfte man Stolz auf sich sein. Gamerscore? Erfolge? Nichts dergleichen. Selbst Highscores wurden nur bei den allerwenigsten Spielen fest gespeichert. Auch gab es keine Digicams mit denen man schnell ein Abbild des Erfolges hätte anfertigen können. Allenfalls gespoilerte Aussagen wie der Endgegner zu besiegen ist und was im Abspann passierte, zogen Aufmerksamkeit auf sich. Wer seinen Erfolg teilen wollte, konnte nicht einfach Savegames kopieren, die Slots waren ja im Modul drin. Auch per Linkkabel konnte man das nicht. Es blieb dabei: Wer angeben wollte, musste wissen wie man das Spiel meistert oder genauestens davon berichten können.

Und selbst erste Games, die eine Speicherfunktion boten, setzten diese oft unbedacht ein. Warum genau dort weiterspielen wo man aufgehört hat? Lassen wir den Spieler am Eingang des Kerkers starten. Oder noch besser, er darf sich die Unterhaltung zum Start des Levels noch einmal komplett anschauen, ohne wegdrücken!

Jump´n´Runs zeugten vor allen von vielen Löchern und Sprungpassagen wo man eigentlich nie wusste, ob man jemals die andere Seite heil erreichen würde. Bei Rennspielen durfte man ganze Ligen neu spielen nach dem einlegen des Moduls und Flipper waren mindestens genauso Rar wie Beat´em´Ups und gescheite Sportspiele.


v.l.n.r.: Double Dragon, Metroid 2: Return of Samus, Super Mario Land 2, Tetris, Mega Man, World Cup


Aber um mal etwas zu loben, meist durfte man die ersten vier Spielstufen so lange ausprobieren, bis man sicher war, diese von Beginn an zu packen, nur so kam man in den Genuss von Level 5,6,7 und 8.

Kabellos übers Internet zocken? Man saß per 1,4m langem Kabel an zwei Geräten noch sprichwörtlich beieinander herum, auf der Suche nach dem besten Blickwinkel, damit man auf dem Screen etwas erkennen konnte. Die dunkle Matrix war nur in gut beleuchteten Räumen gut zu erkennen, entsprechend verkrampft war auch meist die Sitzhaltung. Mein Rücken hat es mit gedankt... Der 4-Spieler Adapter hat den Kabelsalat perfekt gemacht und Spiele dafür konnte man an einer Hand abzählen, mir selbst ist nur F1-Race bekannt.

Beleuchtung für den Game Boy gab es allenfalls als Zubehör zu erwerben und hat mindestens zwei weitere Batterien gefressen, mal abgesehen davon dass so ein Gerät unhandlich war und den Handheld noch erschwerte. Diverse Überzüge und Button-Erweiterungen machten das Gerät noch einmal dicker und unkomfortabler.

Womit wir auch schon bei den Buttons wären. Diese waren zwar gut zu bedienen, aber alleine dass es nur 2 Buttons gab, wurde das Betätigungsfeld arg eingegrenzt. Meist waren A für Springen und B für zuschlagen belegt, weitere Funktionen musste man wenn es denn welche gab, auf der Select-Taste suchen, was beim spielen doch etwas störend war, da die Taste zu weit abseits lag.


Wunschtraum: Ein großer Haufen Spiele


Stereosound gab es nur über den Kopfhörer und zum Glück war bei 90 Dezibel damals noch lange nicht Schluss. Da hat man sich noch mit Melodien von Super Mario Land 2 richtig die Ohren geschädigt. Die Ohrwürmer von Mystic Quest, Zelda oder Wario Land haben sich so also ins Hirn gedreht, dass ich fast alles noch immer mitsummen kann.

Bei Spielen war jedenfalls Schluss. Die Geräte konnten nichts anderes und es gab damals auch nichts. Bilder anschauen? Musik hören? Oder gar stundenlange Filme? Von sowas haben wir in den kühnsten Träumen nicht zu denken gewagt. Entweder man drückte beherzt Start im Titelbild oder man schaute sich eine kleine Demo an, ohne Musik und nur wenige Sekunden lang.


Noch viel mehr Klassiker auf einem Haufen


Batterien hatte mein Game Boy einige gefressen. Mit nur 5-6 Stunden Spielzeit waren 4 AA leer. Die LED glimmte selig vor sich hin, der Ton fing an zu kratzen und man schob den Regler vom Kontrast so weit nach oben, bis man dann doch nichts mehr erkennen konnte, so blass wurden die Pixel. Mit rund 5-6 DM (rund 2.50-3.00€) pro Satz war man echt gebeutelt. Sollte man sich etwas Süßes gönnen oder lieber in Batterien investieren um damit nachmittags bei seinen Freunden in der Runde zu zocken? Das Leben war schwer und voller Entscheidungen. Als kleinen Notbehelf bekam ich einen Trafo geschenkt, der zuviel mAh aufwies, zu wenig Volt lieferte und den Game Boy so ein merkwürdiges Pfeifen entlockte. Geheuer war mir das nicht wirklich, konnte so aber ohne weiteres spielen ohne Gedanken um den Nachschub von Batterien machen zu müssen. Nur war man an den Ort gebunden bis man zu ende gespielt hatte.

Ja, es gab auch einen Batteriepack, genauer gesagt einen Akku, der so groß war, wie ein Ziegelstein und dementsprechend schwer. Per Gürtelclip damit herumzulaufen war auch damals verpönt. Und wirklich lange hat er auch nicht gehalten, nach 10 Stunden war Schluß. Dafür musste man aber sein Spiel nicht unterbrechen. Netzkabel dran und der Game Boy durfte weiterhin an bleiben. Weshalb ich auch nur einige der zahlreichen Games überhaupt geschafft habe war die Tatsache, dass ich das Gerät über Nacht am Trafo hängen hatte und nicht ausschaltete. Ihr wisst ja: Wer ausschaltete, fing von vorn an.


From Russia with Fun! Welch ein genialer Slogan =)


Schutzhüllen hatte jedes Spiel. Die Module, so hart wie Granit, konnten selbst die schlimmsten Erfahrungen überstehen, aber den kleinen Scheiben aus der PSP hätten die Plastikbehälter besser gestanden. Doch das Gerät war und ist äußerst Robust. Selbst harte Stöße und ein runterfallen konnte dem Game Boy nichts ausmachen. Bei den heutigen hochtechnisierten Spielkonsolen und -Handhelds habe ich schon etwas Angst das Display zu zerdrücken, wenn man den Handheld in die Hostentasche steckt. Sicher gab es damals auch gerissene Displays, aber da hat ein Game Boy auch "nur" 140 DM (~70 Euro) gekostet und man konnte das Gerät zu Nintendo nach Groß-Ostheim schicken, zur Reparatur.

Was die Masse anbelangte, so gab es nur gut drei Dutzend Games pro Geschäft. Tetris hatte ja eh jeder, und da blieb einem nur die Wahl zwischen Turtles, Super Mario und Mega Man. Generell war man ja ein Held, hatte man ein Spiel vor allen anderen, die noch sparen mussten. Man hatte schließlich kaum Taschengeld damals. Und so wurden Spiele auch häufig ausgeliehen. Du eine Woche mein Spiel und ich eine Woche dein Spiel. Und ja nicht kaputt machen oder meinen Spielstand auf Slot 1 löschen, sonst gibts Harakiri. Ich bin mit dieser Tour gut gefahren, nach all den Jahren hatte ich an die 70 oder gar 80 Spiele gezockt, mehr als die Hälfte konnte ich in meinem Block mit "Durch" markieren.


Multiplayer per WLAN? Denkste! Das Kabel war gerade mal 1,4m lang.


Man hatte ja schließlich auch reichlich Zeit und so nahm man auch das schwerste Game immer wieder in Angriff. Ich weis noch genau wie ich an Alien 3 nach und nach scheiterte und dies meinen Ehrgeiz immer weiter antrieb. Und so zeichnete man sich Lösungswege und Karten auf Schmierblätter und nach all den Monaten bekam ich den leider viel zu kurzen Abspann zu Gesicht.

Auch Platinum-Games gab es nicht. Nach all den Jahren kamen dann zwar die Classic Hits heraus, waren aber allesamt von Nintendo und die Titel konnte man an zwei Händen abzählen. Angefangen von Super Mario über Kirby bis zu Zelda, alles Spiele die man zuvor schon längst selbst hatte oder bei Freunden spielte und die noch immer mit 50 Mark recht teuer waren.


Wer mehr als 10 Spiele hatte war der King, besonders mit entsprechendem Koffer


Freuen wir uns also, dass es heute Displays mit akzeptabler Reaktionszeit, Hintergrundbeleuchtung und Farbe gibt. Dass wir Stereo auch ohne Kopfhörer genießen können und auf dem Gerät Bilder, Filme, Musik und Internet stets im Zugriff haben. Dass Spiele Checkpoints an allen 5 Ecken besitzen und man Zentimetergenau abspeichern kann. Dass wir nicht mehr auf 3 Leben und Continues angewiesen sind. Auf dass die Levels komplexer und die Helden heldiger wurden. Auf Inventare und Menüs, die ordentlich zu bedienen sind und natürlich auf Akkus, Fernbedienungen und Sleepmode. Nicht zu vergessen die Platinumgames für 20 Euro 6 Monate nach Release.

Und freuen wir uns besonders darauf, dass wir wissen wie hart das Zocken damals war und wie wir das Hobby lieben lernten, auf dass es nie wieder so sein wird.

Als kleines Leckerli noch ein Video über 20 Jahre Game Boy von Onlinewelten.com und ein paar Games die sich wirklich lohnen! Außerdem neu: Ein kostenloses Album der Handheld Heros.



Download: HHH-04 - Wizwars - Game Boy Rock!! (Save as 44mb zip file)

Games - Best of

Super Mario Land
  • Nicht wirklich Best of, aber weckt Erinnerungen. Springen, Rennen, Feuer spucken. Aufgrund der winzigen Sprites war das punktgenaue landen eine haarige Angelegenheit.


Super Mario Land 2
  • 6 Welten mit vielen unterschiedlichen Szenarien, Sprites die ordentlich zu sehen waren und traumhafte Musik, gepaart mit toller Spielbarkeit und einem irrwitzigem Feind: Wario!


Wario Land (aka Super Mario Land 3)
  • Hier durfte man noch böse sein. Gegner kicken, Blöcke sprengen, Schätze suchen, Geheime Ausgänge finden. Nur mit Genug Kohle durfte man sich am Traumschloß erfreuen, andernfalls gab es 5 weitere Spielenden zu Gesicht.


Wario Land II
  • Wario wurde bestohlen und so macht er sich auf eine große Suche nach seinem Geld. Alleine die Story bietet schon viel Abwechslung, kommt noch die Suche nach versteckten Schätzen, Geheimen Leveln und verschiedenen Spielenden dazu, die den Spielspaß ins unendliche treiben.


Metroid II: Return of Samus
  • Seinen Weg durch verwinkelte Gänge bahnend nahm man es mit den bitterbösen Metroids auf, schoss Raketen und Beams. Massig Items und Geheimgänge galt es zu erforschen ehe es zum Showdown mit der Queen kam.


Mega Man (Serie)
  • Massig Spielefutter, alleine 5 Teile für den GB sind erhältlich! Mit dem blauen Roboter kämpft man sich durch meist 8 Stages voller Roboter, feindlicher Schergen und unzähligen Fallen, ehe man vor Dr. Wily´s Tür steht.


Zelda, The Legend of
  • 8 Kerker müssen erforscht werden, ehe man die Instrumente in den Händen hält, die den Windfisch aus seinem Schlaf erwecken. Bombastische Grafik, tolles Gameplay und orchestrale Musik, gepaart mit cleveren Rätseln verwöhnen den User.


Kirby´s Dreamland (Serie)
  • Herrlich abgdrehte Story um einem rosa Knödel, der fliegen kann. Saugt Gegner ein um deren Features zu erhalten und nutzt diese um tierische Helfer zu befreuen und das Dreamland vor König Nickerchen zu befreien.


F1-Race
  • Spannende Rennen gegen CPU-Fahrer über unzählige Rennstrecken. Nicht leicht zu beherrschen, aber alleine der Soundtrack rockt. Eins der wenigen Spiele für den 4-Spieler-Adapter.


Motorcross Maniacs
  • Teils schwere Kurse fordern den Spieler immer wieder, den Nitro gut einzusetzen, um die waghalsigsten Hindernissparcours zu meistern. Schöner Soundtrack und trotz minimalistischer Features ein Game mit Retrofeeling.


Tetris
  • Klötzchen so drehen, dass die Linie geschlossen wird, damit sich die Reihen auflösen. Erreicht man den oberen Spielrand hat man verloren. Entweder im A-Mode (Spielen bis zum Game Over) oder B-Mode (Geschwindigkeit un Höhe einstellbar) 40 Lines meistern.


Kirby´s Block Ball
  • Was kommt raus wenn man Kirby´s Dreamland und Breakout mischt? Ein zuckersüßes Block Ball Game mit Knuddeloptik und Ohrwurmgarantie! 10 Kurse mit 5 Stages und vielen Endgegnern fordern alle Reflexe auf der Highscorejagd.


Castlevania (Serie)
  • Durch dunkel Kerker und Verliese schlurfend, per Peitsche die Ungeheuer der Unterwelt bezwingend, lauschte man umheimlich stimmigen Melodien und freute sich immer wieder, wenn man Dracula endlich entgegenstand.


Donky Kong
  • Remake des Automatenklassiker mit viel mehr Pepp. 100 Level mit Akrobatik, Geschick, stimmigen Liedern und jeder menge frischen Ideen standen einem bevor.


Donkey Kong Land (Serie)
  • Teil 1 war noch etwas eigenständig portirt, orientierten sich die beiden zweiten Spiele direkt am SNES Vorbild. Coole Rendergrafik, rhythmische Beats und exzellente Spielbarkeit zeichen diese Games aus.


Dr. Mario
  • Pillen statt Steine. Zerstört im Reagenzglas alle bösen Viren, indem man Pillen richtig sortiert. Besonders der Soundtrack trug zur Atmosphäre bei. Und Mario als Maskottchen war ebenso niedlich wie glaubwürdig.


Gargoyles Quest
  • Nur auf Englisch war dieses Jump´n´RPG erhältlich. Als roter Drache bahnt man sich auf der Karte seinen Weg zu den nächsten handfesten Jump´n´Run-Einlagen, die bockig schwer waren.


Mystic Quest
  • Bereise eine riesige voller Gefahren steckenden Welt und rette sie vor dem Untergang. Nur der Manabaum kann die Gefahr abwenden. Zuvor darf man sich mit cleveren Rätseln, mächtigen Gegnern und einer liebevollen Story unterhalten fühlen.


Nemesis (Serie)
  • Mit den Shootern von Konami kann man nichts falsch machen. Per Vic Viper fliegt man durch abgedreht Level, nimmt massig Feinde aufs Korn und powert sein Waffensystem individuell up. Frische Grafik, Ohrwurmsoundtrack und leichte Zugänglichkeit sind die Pluspunkte.


Alleyway
  • Breakout mit Mario als Co-star im Paddle. Die Levels waren zwar immer gleich aufgebaut (Muster, bewegendes Muster, sinkende Decke) aber Spaß hat es trotzdem gemacht. Nur wurde es immer schwerer mit der Zeit.


Qix
  • Das Spielfeld verkleinern und sich vor dem dem bösen Radarfeld in Acht nehmen. Auf lange Sicht wurde das Spiel brockenschwer und von Musik hat man damals auch noch nichts gehalten. Aber es machte extrem süchtig.


Turtles (Serie)
  • Teil 1 war noch etwas sporadisch dahingekleistert, man konnte nur springen und schlagen, nach Level 5 war Schluß, aber Teil 2 legt ordentlich nach mit Sprachausgabe, flotten Tracks und detaillierten Leveln und Bonusspielen. Teil 3 dagegen war wieder etwas mehr für die harten Kerle. In einem verwinkelten Dungeon musste man seine Freunde befreien und mit den erworbenen Fähigkeiten bis ans Ziel gelangen.


Weitere Interessante Spiele:
  • Blades of Steel - Hockey
  • Duck Tales - Jump´n´Run
  • Burai Fighter Deluxe - Shooter
  • Fortress of Fear - Jump´n´Run
  • Kwirk - Denkspiel
  • Pinball - Revenge of the Gator - Flipper
  • Probotector - Jump´n´Run
  • R-Type - Shooter
  • Spiderman - Jump´n´Run


Viel Spaß!

Kommentare

Portable Spiele im Wandel der Zeit | Gentoo | 05. Dez - 23:02
Kommentare: 84

Darauf antworten
Zelda ftw

Es ist übrigens ein Zelda in arbeit mit der UT3 Engine.
Natürlich nicht das Offiziele Game.

Portable Spiele im Wandel der Zeit | Joek | 05. Dez - 23:26
Kommentare: 85

Darauf antworten
@Gentoo
am 14.12 kommt ein "Fanmade" Film von Zelda
er wird kostenlos sein.
Aber der Trailer hat mich nicht soo angesprochen
Trailer

Portable Spiele im Wandel der Zeit | Anonymous | 05. Dez - 23:34
Gast

Darauf antworten
super artikel. ich bin zwar nicht in der zeit augewachsen (bei mir wars der gb color) aber hab viele der spiele gespielt und jump and runs in 2d sind einfach das beste (bei der psp fällt mir nur prinny und castlevania ein). ein megaman teil (auch teil 7) >>>>>>>>>>>>> einem ego shooter (die viel zu eintönig sind und einfach nur nerven)

Portable Spiele im Wandel der Zeit | Anonymous | 06. Dez - 00:08
Gast

Darauf antworten
jo der gute alte gameboy hatte schon seinen eigenen flair. gab es eigendlich auch ein super mario land 1? das oben hab ich auch damals gespielt jetzt spiel ichs auf der psp

Portable Spiele im Wandel der Zeit | Gentoo | 06. Dez - 00:21
Kommentare: 84

Darauf antworten
Das schlimmste Spiel war sowieso Maro 1 was damals erschienen ist.
War man mal richtig Tot, war alles umsonst xD welcome to Titelbildschirm -.-


Portable Spiele im Wandel der Zeit | Da_Havoc | 06. Dez - 01:00
Kommentare: 108

Darauf antworten
Sehr Guter Artikel, habs mir von Oben bis unten durchgelesen

mfg. Havoc

Portable Spiele im Wandel der Zeit | Brassn | 06. Dez - 02:34
Kommentare: 105

Darauf antworten
Ja, mir kommen auch einige Sachen sehr bekannt vor...
Aber es hatte schon auch irgendwie was, gemeinsam mit einem Link-Kabel nebeneinander zu sitzen.

Portable Spiele im Wandel der Zeit | Anadox | 06. Dez - 08:12
Kommentare: 64

Darauf antworten
joa Ich hatte damals meinen GB Color, aber damals war Pokémon der Knaller! Ich glaub n anderes Game hatte ich gar nich, nur Pokémon Gelbe Edition.

Ich weiß noch, ich muss grade 5 geworden sein, konnte noch nicht lesen, und weil ich nicht wusste wie ich aus dem anfangshaus rauskommt bin ich 2 Stunden im Haus rumgelatscht xDD

artikel | hudson | 06. Dez - 09:37
Gast

Darauf antworten
also ich bin noch mit dem atari 7800, atari 2600 und und Interton VC4000 aufgewachsen... das waren noch ganz andere zeiten. punkte pixel und klimper sound. wenn man das überhaupt noch sound nennen darf. aber es war der wahnsinnnnn.... pac man und moon patrol usw....

Portable Spiele im Wandel der Zeit | Ichigo STYLEZ | 06. Dez - 10:39
Kommentare: 309

Darauf antworten
mal wieder üüüüüüüüüüüüübergeil

Portable Spiele im Wandel der Zeit | Mic17 | 06. Dez - 11:14
Kommentare: 10

Darauf antworten
Schöner Artikel,
da werden viele erinnerungen wach!!!

Portable Spiele im Wandel der Zeit | Alpaone | 06. Dez - 11:18
Kommentare: 79

Darauf antworten
Nice :)

Portable Spiele im Wandel der Zeit | Mastertryce | 06. Dez - 12:55
Kommentare: 144

Darauf antworten
Super Geiler Artikel , jetz hohl ich meinen gameboy und zogg Mega Man

Portable Spiele im Wandel der Zeit | ThePspTester | 06. Dez - 12:57
Kommentare: 22

Darauf antworten
Sehr schön^^
Ich hab auch wenn ich zur neueren generation gehöre, trotzdem noch einen Gameboy Color und den werde ich niemanden geben

Portable Spiele im Wandel der Zeit | dave93 | 06. Dez - 13:29
Kommentare: 3

Darauf antworten
Der Artikel lässt alte Erinnerungen wach werden...
Zu schön warn die Tetris und Mario Sessions aufm GameBoy...
und iwann dann DIE Erfindung: GameBoy Color!!!

Portable Spiele im Wandel der Zeit | Anonymous | 06. Dez - 13:30
Gast

Darauf antworten
Gut gemacht bin auch jetzt knapp 18 zur einschulung gabs damals die blaue Edition von Pokemon und jeder wollte der beste sein
Echt gut gemacht ich hol gleich mal wieder mein GameBoy raus hab noch soviele Spiele^^

Portable Spiele im Wandel der Zeit | --- | 06. Dez - 13:52
Kommentare: 508

Darauf antworten
Sehr guter Artikel.
Ich hatte den ganz alten Gameboy auch mal, aber er musste dann für den GameBoy Color weichen.
Ich habe von meinem 9-12 Lebensjahr nur Tetris DX und Mario auf dem Gameboy Color gespielt. Und heute wird Tetris DX mit MasterBoy emuliert. War schon eine tolle Zeit.
Aber schon komisch wie man sehen kann, wie sich die Technik in 7 Jahren verändern kann.

Portable Spiele im Wandel der Zeit | DAanDASja | 06. Dez - 15:24
Kommentare: 43

Darauf antworten
Jaja, und heute flennen die Kids wenn ein Spiel kein Anti Aliasing hat.

Portable Spiele im Wandel der Zeit | Dingsie | 06. Dez - 15:25
Kommentare: 13

Darauf antworten
jaja hammer artikel du sprichst mir aus der seele:D

Portable Spiele im Wandel der Zeit | nVrAm | 06. Dez - 15:26
Kommentare: 76

Darauf antworten
Oh ja. Mario 1 war schoen. Ich habs immer bis Level 3 geschafft un dann bin ich gestorben


Dann hab ichs i-wann sehr viel später mit Savegames im Emulator für die PSP endlich durchgespielt. Der endgegner is einfach

Portable Spiele im Wandel der Zeit | Da_Havoc | 06. Dez - 17:10
Kommentare: 108

Darauf antworten
Nein Megaman war Übelst schwer erlich, ich hab das auch gehabt^^

Portable Spiele im Wandel der Zeit | CASH_MC | 07. Dez - 04:18
Kommentare: 243

Darauf antworten
Ich weiß noch, als ich meinen Gameboy Color mit Pokemon (Blaue Edition) gekauft habe und anfangs überhaupt nicht kapiert habe, was ich machen muss. Aber ich glaube Pokemon ist das Spiel was ich bis jetzt am längsten in meinem Leben gespielt habe, einfach ein super geiles Game!

Portable Spiele im Wandel der Zeit | Shoesy | 10. Dez - 01:23

Kommentare: 913

Darauf antworten
*Kleines Update*

=)

Portable Spiele im Wandel der Zeit | Icebomber | 11. Dez - 21:55
Kommentare: 94

Darauf antworten
Sehr geil! Hat viel Spaß gemacht das zu lesen... Besonders beim schauen des Videos beim kacken xD

Portable Spiele im Wandel der Zeit | Anonymous | 15. Dez - 17:14
Gast

Darauf antworten
Ich spiele Tetris auf einem alten Game Boy immer noch sehr gerne.....auch beim Kacken! Kein Scherz!!!

Portable Spiele im Wandel der Zeit | karl | 04. Jan - 23:57
Kommentare: 0

Darauf antworten
jaja pokemon ist schon ne feine sache^^
habs von der 1 bis zur 3 klasse auf 347 spielstunden gebracht. Die edtion hab ich heute noch.
Und wie viele stunden für mario draufgegangen sind will ich garnicht zählen xD.
Das weckt echt erinnerungen

Portable Spiele im Wandel der Zeit | chemnitz84 | 08. Jan - 10:28
Kommentare: 19

Darauf antworten
hatte damals das paket mit dem gameboy und teris jetzt weis ich nicht mehr wo der ist hab nur noch gameboy poket in transparent und silber und das spiel zelda und trac n field zelda find ich auf dem gameboy super meben mario das beste spiel das waren noch zeiten klar alles entwickelt sich weiter auch die spiele die konsolen aber wenn die nich so beliebt gewesen wren wrde es heute keine emulatoren geben danke an nintendo fr die schne kindheit


Portable Spiele im Wandel der Zeit | xmorpheusx | 20. Jan - 11:37
Kommentare: 17

Darauf antworten
Hach ja, dsa waren noch zeiten des guten alten GameBoy, ich hatte mir als erstes nen GameBoy Pocket geholt und wie ein ihrer Pokemon gespielt(mit 100% durchgespielt),dann habe ich mir einen GameBoy Color angeschafft, und Pokemon Cristall (mit 100% durchgespielt) gespielt, danach waren Zelda DX, OoS u.OoA meine absoluten favoriten (leider nie komplett geschafft).
Aber alles geht mal zuende,dann habe ich alles verscheuert, bis auf die Zeldaspiele, habe sie zwar auch als ROM für die PSP aber es ist irgendwie nicht das gleiche, jetzt werde ich mich durchringen, nach langer überlegung, und mir die Handhelds alle wieder anschaffen.

Portable Spiele im Wandel der Zeit | sammy | 26. Jan - 20:56
Kommentare: 4294967295

Darauf antworten
Wenn ich mir das so angucke ärgere ich mich das ich den damals vertickt habe und zwar für nen Walkman von Sony und den hab ich noch! DAMN

Portable Spiele im Wandel der Zeit | Deutschlands 1 | 15. Feb - 22:05
Kommentare: 111

Darauf antworten
Der erste GB den ich hatte war der pocket mit dem ich seit meiner geburt tetris drauf gezockt hab , dann kam als ich 2 oder 3 war der GBC raus gekauft , Tetris super mario und Pokemon gezockt und immer so weiter mit Tetris Mario und Pokemon
Oh Zelda vergessen xD



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